{"id":43,"date":"2008-04-17T12:00:00","date_gmt":"2008-04-17T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/presse\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/"},"modified":"2021-08-30T15:45:40","modified_gmt":"2021-08-30T13:45:40","slug":"mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn","status":"publish","type":"presse","link":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/","title":{"rendered":"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn"},"content":{"rendered":"<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-25 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/panorama5-600x319.jpg\" alt=\"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn\" width=\"600\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-600x319.jpg 600w, https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-1000x532.jpg 1000w, https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-768x409.jpg 768w, https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-1536x817.jpg 1536w, https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-2048x1090.jpg 2048w, https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-800x426.jpg 800w, https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5-450x239.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Ohne die Deutsche Reichsbahn h&auml;tte die NS-Vernichtungsmaschinerie nicht funktionieren k&ouml;nnen. Sie schaffte die logistischen Voraussetzungen f&uuml;r die Massentransporte aus allen Teilen des von den Deutschen besetzten Europas nach Sobibor, Auschwitz, Treblinka, Majdanek und die anderen Vernichtungslager. Allein in Auschwitz kamen 1942 in 166 Transporten der Reichsbahn ca. 180.000 deportierte Juden an, 1943 waren es 174 Todesz&uuml;ge mit ca. 220.000 Juden, im Jahr 1944 bef&ouml;rderten rund 300 Z&uuml;ge ca. 650.000 Opfer der &bdquo;Endl&ouml;sung&ldquo; in das Vernichtungslager. Dies sind nur die Zahlen f&uuml;r das Vernichtungslager Auschwitz. Pro Person und Kilometer erhielt die Reichsbahn vier Pfennig f&uuml;r diese Menschentransporte. Die Gesamtzahl allein der j&uuml;dischen Opfer wird auf 6 Millionen gesch&auml;tzt.<\/p>\n<p>Seit Ende Januar 2008 widmet sich die Deutsche Bahn AG in der Ausstellung &bdquo;<i>Sonderz&uuml;ge in den Tod<\/i>&ldquo; dem Anteil der Reichsbahn an den Deportationen. Nach anf&auml;nglicher Weigerung durch den Bahn-Vorstand soll sie in zahlreichen deutschen Bahnh&ouml;fen gezeigt werden. Leider geschieht dies erst nach einer langwierigen und zum Teil unw&uuml;rdig gef&uuml;hrten Auseinandersetzung um die Ausstellung &bdquo;<i>Zug der Erinnerung<\/i>&ldquo;. Diese war als private Initiative ins Leben gerufen worden, nachdem sich die Deutsche Bahn AG kategorisch geweigert hatte, eine franz&ouml;sische Ausstellung &uuml;ber deportierte Kinder zu &uuml;bernehmen und in deutschen Bahnh&ouml;fen zu zeigen. Serge und Beate Klarsfeld hatten die Wanderausstellung in Frankreich in Zusammenarbeit mit den franz&ouml;sischen Staatsbahnen organisiert. Sie stellt den Anteil der Eisenbahn an der Deportation und Ermordung von 11.000 Kindern aus Frankreich in exemplarischen Lebensl&auml;ufen dar. In ihnen werden Kinder und deren Familien vorgestellt, deren Schicksale beschrieben und den Ermordeten durch Fotos ein Gesicht gegeben. Die Zahl der von den Nationalsozialisten deportierten und zum &uuml;berwiegenden Teil ermordeten Kinder wird auf &uuml;ber eine Million gesch&auml;tzt.<\/p>\n<p>Der Forderung nach einer Pr&auml;sentation der franz&ouml;sischen Ausstellung auf deutschen Bahnh&ouml;fen hatte die Deutsche Bahn AG finanzielle Gr&uuml;nde und Sicherheitsbedenken entgegen gehalten. Zudem sei ein Bahnhof kein angemessener Ort des Gedenkens. Obwohl die Ausstellung in Frankreich sehr erfolgreich unter breiter Anteilnahme der &Ouml;ffentlichkeit gezeigt worden war, behauptete Bahnchef Mehdorn, in Deutschland m&uuml;sse ein derartiges &bdquo;Shock and go&ldquo;-Konzept auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen scheitern. Stattdessen verwies er auf die Ausstellung zur Geschichte der deutschen Eisenbahn im Bahnmuseum N&uuml;rnberg.<\/p>\n<p>Mit Unterst&uuml;tzung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Humanistischen Union (HU) und verschiedener B&uuml;rgerrechtsorganisationen und Friedensforen fanden daraufhin an den fr&uuml;heren Transportstrecken zahlreiche Protestaktionen statt, in denen die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Weigerung der Deutsche Bahn AG informiert wurde, eine Ausstellung &uuml;ber das Schicksal der Deportierten auf den deutschen Publikumsbahnh&ouml;fen zuzulassen. Noch im Januar 2007 riefen zahlreiche B&uuml;rgerinitiativen in mehr als zehn deutschen St&auml;dten zu Protest- und Gedenkveranstaltungen in den Bahnh&ouml;fen und Z&uuml;gen des Unternehmens auf und warben darum, auch in deutschen Bahnh&ouml;fen an die Deportierten zu erinnern. Um den Konflikt zu entsch&auml;rfen, bot der Konzern schlie&szlig;lich an, die Ausstellung im Bahnmuseum in N&uuml;rnberg zu pr&auml;sentieren. Die Initiatoren lehnten dies jedoch ab. Sie halten es f&uuml;r wichtig, gerade an den Orten des Geschehens, an den Durchgangsbahnh&ouml;fen f&uuml;r die Massentransporte an die Vernichtung der Opfer der nationalsozialistische &bdquo;Endl&ouml;sung&ldquo; zu gedenken.<\/p>\n<p>Seit dem 8. November 2007 f&auml;hrt nun der &bdquo;Zug der Erinnerung&ldquo; durch Deutschland, gezogen von einer historischen Dampflok, organisiert von dem privaten Verein gleichen Namens und finanziert durch Spenden. In &uuml;ber 30 St&auml;dten macht er Station, in jeder dieser St&auml;dte recherchieren lokale Initiativen, darunter viele Schulen und Privatpersonen, die Schicksale deportierter Jugendlicher aus der Region. Die Ausstellung w&auml;chst dadurch mit jedem Haltepunkt. Gerade junge Menschen sollen auf diese Weise zu einer aktiven Aufarbeitung der Geschichte ihrer Altersgenossen und deren Leidensweg vor &uuml;ber 60 Jahren angeregt werden. Mit der rund 6.000 Schienenkilometer langen Ausstellungsfahrt, die am 8. Mai 2008 im Bahnhof Auschwitz enden soll, werden die Deportationsrouten in die nationalsozialistischen Vernichtungslager nachgezeichnet. In f&uuml;nf Waggons wird der Weg der Opfer mit Fotos, Dokumenten, Film- und Videosequenzen beschrieben, berichten &Uuml;berlebende von den Transporten. Im hinteren Zugteil erm&ouml;glichen ein Computer und eine Handbibliothek die Spurensuche nach deportierten Kindern und Jugendlichen aus den jeweiligen St&auml;dten der Stationen der Wanderausstellung.<\/p>\n<p>Erst durch den &ouml;ffentlichen Druck in der Auseinandersetzung um die franz&ouml;sische Ausstellung &uuml;ber deportierte Kinder sah sich das Unternehmen schlie&szlig;lich gezwungen, die Ausstellung &bdquo;Sonderz&uuml;ge in den Tod&ldquo; zu erarbeiten, die Anfang Februar &ndash; wenn auch zun&auml;chst nur f&uuml;r einige Tage &ndash; in Berlin zu besichtigen war. Erst durch den Druck der &Ouml;ffentlichkeit und die &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erten Zweifel an der Bereitschaft des Unternehmens, sich seiner Vorgeschichte und seiner aus der Nachfolgerschaft der Reichsbahn erwachsenden Verantwortung zu stellen, sah sich das Unternehmen veranlasst, die eigene Ausstellung ebenfalls auf Bahnh&ouml;fen zu pr&auml;sentieren. Es darf nicht zuletzt auch der positiven Wirkung der Ausstellung &bdquo;Zug der Erinnerung&ldquo; in der &Ouml;ffentlichkeit und den Interventionen zahlreicher B&uuml;rgerrechtsvereine, Gewerkschaften, des Zentralrats der Juden, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, dem s&auml;chsischen Ministerpr&auml;sidenten Georg Milbradt, zahlreichen Bundestagsabgeordneten und Gewerkschaften zu danken sein, dass nun auch zumindest Teile der Ausstellung von Serge und Beate Klarsfeld mit aufgenommen wurden. Dass die Ausstellung im Bahnhof am Potsdamer Platz ohne Beteiligung von Hartmut Mehdorn er&ouml;ffnet wurde, l&auml;sst jedoch immer noch Zweifel daran, wie bereitwillig sich das Unternehmen seiner historischen Verantwortung stellt. Dieser Eindruck wird dadurch verst&auml;rkt, dass die Bahn AG den &bdquo;Zug der Erinnerung&ldquo; wie jedes andere Schienenfahrzeug behandelt und ihm die &uuml;blichen Geb&uuml;hren f&uuml;r Trassen- und Bahnhofsnutzung in Rechnung stellt. F&uuml;r die Beleuchtung der Fotos und der letzten, auf Papier geschriebenen und aus den Waggons geworfenen Hilferufe der in den Tod geschickten Kinder erhebt der Konzern Strom- und Anschlussgeb&uuml;hren.<\/p>\n<p>Gegen dieses Verhalten der Bahn haben bereits die Ministerpr&auml;sidenten des Saarlandes, Sachsens und Th&uuml;ringen Stellung bezogen. Auch Landes- und Kommunalpolitiker unterst&uuml;tzten die Forderung, auf die Erhebung der Geb&uuml;hren zu verzichten. Der verkehrspolitische Sprecher des Bundestages schlug Bahn-Chef Mehdorn in einem Brief vor, dem Verein die Geb&uuml;hren r&uuml;ckwirkend als Spende zur Verf&uuml;gung zu stellen. Entsprechende Bitten werden vom Vorstandsb&uuml;ro Mehdorns immer wieder schriftlich zur&uuml;ckgewiesen. Die Ostth&uuml;ringische Zeitung (OTZ) kommentiert: &bdquo;<i>Will die Deutsche Bahn AG ein zweites Mal an den Toten verdienen?<\/i>&ldquo; Allein der historische Hintergrund der ma&szlig;geblichen Beteiligung des DB-Vorg&auml;ngers Deutsche Reichsbahn &bdquo;<i>verbietet es eigentlich, den Organisatoren Geld f&uuml;r Schienenkilometer, Zwischenstopps oder Strom abzuverlangen.<\/i>&ldquo;<\/p>\n<p>Ganz anders als ihre Dienstherren agieren dagegen die Mitarbeiter der Bahn, wie Hans-R&uuml;diger Minow, der Sprecher des Tr&auml;gervereins, betont. Von diesen w&uuml;rde dem &bdquo;Zug der Erinnerung&#8220; tagt&auml;glich eine &uuml;beraus gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung zuteil. Trotz einiger technischer Probleme sei die Zugfahrt nicht zuletzt wegen der praktischen Hilfe vieler Bahnmitarbeiter erfolgreich verlaufen. In einem Dankesschreiben an die verantwortlichen Bahn-Logistiker in Th&uuml;ringen hei&szlig;t es: &bdquo;<i>Mit Ihnen w&uuml;nschen wir uns, dass der Vorstand der Bahn AG die sch&auml;dliche Kontroverse endlich beendet und Ihrem Beispiel folgt.<\/i>&ldquo; Der Vorstand des privatisierten, aber immer noch im Staatsbesitz befindlichen Unternehmens, wird dagegen nicht m&uuml;de darauf zu verweisen, dass die Deutsche Bahn AG nicht der Rechtsnachfolger der Reichsbahn sei. Sie ist jedoch Nachfolgerin der beiden Staatsbetriebe Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn. Beide &uuml;bernahmen nach dem Krieg das Schienennetz der Reichsbahn, deren Fuhrpark und Personal, darunter auch die Lokomotivf&uuml;hrer, die u.a. auch die Deportationsz&uuml;ge gefahren haben und die Verwaltungsfachleute, die die Deportationstransporte logistisch organisiert und die Fahrpl&auml;ne erstellt haben.<\/p>\n<p><i>Stephan A. Glienke<br \/>arbeitet am Centre for the Study of War, State and Society der Universit&auml;t Exeter und ist Mitglied des Landesvorstandes der HU Niedersachsen<\/i><\/p>\n<p><b>Hintergrund:<\/b><\/p>\n<p>Der aktuelle Fahrplan mit den Ausstellungsterminen des &bdquo;Zuges der Erinnerung&ldquo; findet sich auf der Webseite des Projektes:<br \/><a href=\"http:\/\/www.zug-der-erinnerung.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.zug-der-erinnerung.eu\/<\/a><\/p>\n<p>Ein Bericht &uuml;ber die Anf&auml;nge der Diskussion um den &bdquo;Zug der Erinnerung&ldquo; fand sich in den Mitteilungen Nr. 189 (Seite 6): Udo Kau&szlig;, Mit der Reichsbahn in den Tod. Ein zu realisierendes Erinnerungsprojekt.<\/p>\n<p>Der nieders&auml;chsische Landesverband der Humanistischen Union hat sich mit einem <a href=\"http:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/fileadmin\/hu_upload\/niedersachsen\/2008\/PMNDS20080206_OffBrief.pdf\">offenen Brief an den Bundesverkehrsminister <\/a>und einer Petition an den Bundestag in die Diskussion um die Ausstellung &bdquo;Zug der Erinnerung&ldquo; eingeschalten &#8211; siehe dazu S. 28 dieser Ausgabe.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[23],"autoren":[12],"class_list":["post-43","presse","type-presse","status-publish","hentry","tag-niedersachsen-artikel","autoren-stephan-a-glienke"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn - HU Niedersachsen<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn - HU Niedersachsen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ohne die Deutsche Reichsbahn h&auml;tte die NS-Vernichtungsmaschinerie nicht funktionieren k&ouml;nnen. Sie schaffte die logistischen Voraussetzungen f&uuml;r die Massentransporte aus allen Teilen des von den Deutschen besetzten Europas nach Sobibor, Auschwitz, Treblinka, Majdanek und die anderen Vernichtungslager. Allein in Auschwitz kamen 1942 in 166 Transporten der Reichsbahn ca. 180.000 deportierte Juden an, 1943 waren es 174 [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"HU Niedersachsen\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:45:40+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2400\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1277\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/\",\"name\":\"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn - HU Niedersachsen\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/panorama5-600x319.jpg\",\"datePublished\":\"2008-04-17T10:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:45:40+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/panorama5-600x319.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/panorama5-600x319.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Pressemeldungen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/pressemeldungen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"HU Niedersachsen\",\"description\":\"Eine weitere HU Network Website\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/niedersachsen.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn - HU Niedersachsen","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn - HU Niedersachsen","og_description":"Ohne die Deutsche Reichsbahn h&auml;tte die NS-Vernichtungsmaschinerie nicht funktionieren k&ouml;nnen. Sie schaffte die logistischen Voraussetzungen f&uuml;r die Massentransporte aus allen Teilen des von den Deutschen besetzten Europas nach Sobibor, Auschwitz, Treblinka, Majdanek und die anderen Vernichtungslager. Allein in Auschwitz kamen 1942 in 166 Transporten der Reichsbahn ca. 180.000 deportierte Juden an, 1943 waren es 174 [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/","og_site_name":"HU Niedersachsen","article_modified_time":"2021-08-30T13:45:40+00:00","og_image":[{"width":2400,"height":1277,"url":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2021\/08\/panorama5.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/","url":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/","name":"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn - HU Niedersachsen","isPartOf":{"@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/panorama5-600x319.jpg","datePublished":"2008-04-17T10:00:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:45:40+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/panorama5-600x319.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/panorama5-600x319.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/mit-der-reichsbahn-in-den-tod-zwei-ausstellungen-erinnern-an-das-dunkle-erbe-der-deutschen-bahn\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Pressemeldungen","item":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Mit der Reichsbahn in den Tod. Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/","name":"HU Niedersachsen","description":"Eine weitere HU Network Website","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/presse\/43","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/presse"}],"about":[{"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/presse"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=43"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=43"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=43"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=43"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}