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Kultur- und Friedens­preis der Villa Ichon an Chris­tine Kröger

09. März 2010

Mit ihrer Berichterstattung über die Nazi- und Rockerszene hat sich die diesjährige Preisträgerin Christine Köhler über die Hansestadt hinaus einen Namen gemacht als mutige Aufklärerin über die Neo-Nazi-Szene in Deutschland.

In mehreren Publikationen befasst sich Kröger mit dem Neo-Nazismus, so in dem 2005 veröffentlichten Band »Sie marschieren wieder…«; Broschüre zu neonazistischen Umtrieben in Bremen und Niedersachsen, zur rechtsextremen Szene bundesweit und zur NS-Vergangenheit in der Region (in Zusammenarbeit mit Anke Landwehr und Hans-Günther Thiele), 2006 »Rechtzeitig gegen rechts«, Beilage zu aktuellen rechtsextremen Tendenzen in der Gesellschaft; 2008 „Rechtsabbieger. Die unterschätzte Gefahr: Neonazis in Niedersachsen“ (in Zusammenarbeit mit Stefan Schölermann, André Aden und Andrea Suhn).

Die 41-jährige Journalistin leitet des Niedersachsen-Ressorts des Bremer Weser-Kuriers. Bereits im Jahre 2006 wurde sie für ihr Engagement mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

Seit 1983 verleiht der Verein der Freunde und Förderer der Villa Ichon den mit 5000 Euro dotierten Preis an Bremer Kulturschaffende oder Kulturgruppen, deren Werk oder Wirken ein eindeutiges Bekenntnis zum Frieden darstellt. Die Preisverleihung findet am 13. März 2010 statt.

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Webseite des Friedenspreises der Villa Ichon