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Opposi­tion als Trieb­kraft der Demokratie

22. Juni 2006
Opposition als Triebkraft der Demokratie

Am 22. Juni 2006 fand in der Universität Hannover einer Symposium unter dem Titel „Opposition als  Triebkraft der Demokratie“ statt, mit dem an Jürgen Seifert erinnert werden sollte, der vor etwa einem Jahr plötzlich verstorben ist. Die Veranstaltung war mit etwa 60 Gästen gut besucht.

Auf dem Podium saßen Joachim Perels, Oskar Negt und Michael Bruckmiller, alle langjährige Kollegen an der Universität Hannover und politische Weggefährten Seiferts. Während Perels auf Seiferts Rolle in der Diskussion um die Notstandsgesetzgebung erinnerte und ihn als stets sachlichen, sehr argumentativ agierenden und differenziert denkenden Akteur schilderte, stellte Buckmiller Seiferts Nähe zu den Gewerkschaften in den Vordergrund: sein Geschick habe darin bestanden, bürgerrechtliche Positionen mit dem realen Machtfaktor der Gewerkschaften zu verbinden. Negt behandelte schließlich Seiferts intellektulle Auseinandersetzung mit der Freund-Feind-Kategorie und dem Wirken von Carl Schmitt als konservativen Vordenker.

Radiobericht der Veranstaltung

Radio FLORA (Hannover) hat einen Bericht über die Veranstaltung produziert, der Originalpassagen aus den Vorträgen enthält. Sie können den Bericht über den Dateilink am Ende dieser Seite online hören.

Jochen Goerdeler

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